Chlormethyltrichlorsilan, Chlormethyl-methyldichlorsilan und Chlormethyl-dimethylchlorsilan können mit Alkoholen in einem kontinierlichen Gegenstromverfahren zu den entsprechenden Alkoxysilanen umgesetzt werden. Die Alkoxylierung findet dabei in einer Kolonne (bzw. gegebenenfalls in zwei hintereinandergeschalteten Kolonnen) mit Vorreaktor statt, bei der der Alkohol ganz oder zumindest zu großen Teilen am Kolonnenboden und das Silan via Vorreaktor am Kolonnenkopf eingeführt. Die Alkoxylierung findet statt, während gasformiger Alkohol bzw. gasförmige Alkohol-Salzsäuremischungen und flüssiges Silan im Gegenstrom aneinander vorbeigeleitet werden.
Verfahren zur kontinuierlichen Alkoxylierung von Chlorsilanen
Das in EP 1686132 B1 beschriebene Verfahren ist zur Alkoxylierung der folgenden Silane geeignet:
Dabei werden diese Silane mit einem Alkohol zu den entsprechenden Alkoxysilanen umgesetzt. So werden durch eine Umsetzung mit Methanol
und eine Umsetzung mit Ethanol
erhalten. Auch mit weiteren Alkoholen, z.B. n-Propanol, i-Propanol, n-Butanol, i-Butanol, t-Butanol, sowie den verschiedenen Regioisomeren des Pentanols oder Hexanols sind Alkoxylierungen möglich, wobei die entsprechenden Alkoxysilane erhältlich sind.
Durch den Einsatz von Alkoholmischungen, z.B. Methanol-Ethanol-Mischungen sind die entsprechenden Misch-Alkoxysilane zugänglich. Durch den Einsatz von Alkohol-Wasser-Mischungen sind auch höhere Kondensate der o.g. Ethoxy- bzw. Methoxysilane zugänglich. Je höher dabei der Wasseranteil in der eingesetzten Alhohol-Wassermischung ist, desto höher sind die mittleren Molmassen der erhaltenen teilkondensierten Alkoxysilane.
Zur Durchführung der Alkoxylierung wird bevorzugt so vorgegangen wie in Beispiel 5 von EP 1686132 B1 beschrieben, wobei das jeweilige oben genannte Chlorsila...