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Eingabezeilenunterstützung grafischer Editoren

IP.com Prior Art Database Disclosure
IP.com Disclosure Number: IPCOM000199029D
Publication Date: 09-Sep-2010
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The IP.com Journal (v10n9A)

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Juergen Carstens - Contact
juergen.carstens@siemens.com; phone +49-89-636-82995

Abstract

Grafische Editoren werden u.a. zur Erstellung von technischen Zeichnungen, Benutzerschnittstellen, Netzwerkplänen, Automatisierungsplänen usw. verwendet. Sie verfügen häufig über ein Bedienkonzept, bei dem die Mehrzahl der Bedienhandlungen mit einem Zeigegerät wie einer Computermaus oder einem Grafiktablett durchgeführt werden kann. Dabei werden in der Regel Elemente aus einer Objektbibliothek ausgewählt und auf den Zeichenbereich des Editors per Drag&Drop, d.h. mit der Computermaus ziehen und ablegen, oder Doppelklick bewegt, um dort weiter bearbeitet zu werden. Zur Auswahl der Objekte sind häufig mehrere Navigationsschritte notwendig, beispielsweise Öffnen eines Zweiges in einer Baumdatenstruktur o.ä. Die weitere Bearbeitung erfordert unter Umständen den Wechsel des Eingabegerätes, z.B. zur Tastatur, um einen Namen, eine Beschriftung oder sonstige Parameter für das Objekt einzugeben. Der ständige Wechsel zwischen verschiedenen Eingabegeräten ist mit einem Verlust an Bedieneffizienz verbunden. Ein erster bekannter Ansatz zur Lösung dieses Problems besteht in einem einfachen Eingabefeld, bei dem per Tastatureingabe ein Objekttyp ausgewählt werden kann, der dann per Eingabetaste zur Zeichenfläche hinzugefügt wird.

Copyright

SIEMENS AG 2010

Language

German

Country

Germany

Document File

3 pages / 170.9 KB

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Eingabezeilenunterstützung grafischer Editoren

Grafische Editoren werden u.a. zur Erstellung von technischen Zeichnungen, Benutzerschnittstellen,

Netzwerkplänen, Automatisierungsplänen usw. verwendet. Sie verfügen häufig über ein

Bedienkonzept, bei dem die Mehrzahl der Bedienhandlungen mit einem Zeigegerät wie einer

Computermaus oder einem Grafiktablett durchgeführt werden kann. Dabei werden in der Regel

Elemente aus einer Objektbibliothek ausgewählt und auf den Zeichenbereich des Editors per

Drag&Drop, d.h. mit der Computermaus ziehen und ablegen, oder Doppelklick bewegt, um dort weiter

bearbeitet zu werden. Zur Auswahl der Objekte sind häufig mehrere Navigationsschritte notwendig,

beispielsweise Öffnen eines Zweiges in einer Baumdatenstruktur o.ä. Die weitere Bearbeitung

erfordert unter Umständen den Wechsel des Eingabegerätes, z.B. zur Tastatur, um einen Namen,

eine Beschriftung oder sonstige Parameter für das Objekt einzugeben. Der ständige Wechsel

zwischen verschiedenen Eingabegeräten ist mit einem Verlust an Bedieneffizienz verbunden. Ein

erster bekannter Ansatz zur Lösung dieses Problems besteht in einem einfachen Eingabefeld, bei

dem per Tastatureingabe ein Objekttyp ausgewählt werden kann, der dann per Eingabetaste zur

Zeichenfläche hinzugefügt wird.

Als neuartige Lösung wird nun vorgeschlagen, für die Auswahl aus der Bibliothek, die einfache

Parametrisierung und die Platzierung einzelner Objekte auf der Zeichenfläche einen zusätzlichen

Bedienmodus anzubieten, der allein mit der Tastatur als Eingabemedium auskommt. Dazu wird

zunächst der Eingabefokus auf ein Eingabefeld gelegt. Idealerweise erfolgt dies mittels eines

Tastaturkurzbefehls. Zusätzlich kann die Möglichkeit angeboten werden, den Fokus per Zeigegerät in

das Eingabefeld zu setzen. Anschließend wird per Tastatureingabe ein Objekt beschrieben, welches

der Zeichenfläche hinzugefügt werden soll. Dazu wird mindestens der Name des Objekttyps

eingegeben. Dies wird per Type-Ahead-Search, d.h. das System sucht während der Eingabe nach

passenden Worten und bietet diese in einem Roll-Down-Menü an, unterstützt (siehe Abbildung 1). Die

Type-Ahead-Search-Funktion kann optional auch Vorschaubilder der passenden Objekte beinhalten.

Zusätzlich kann die gewünschte Anzahl der Objekte angegeben werden, um mehrere gleichartige

Objekte auf einmal hinzuzufügen. Ebenfalls können zusätzlich Parameter des Objekts bestimmt

werden, wie beispielsweise dessen Beschriftung.

Die Bedienhandlung beginnt jeweils mit der Aktivierung des Eingabefeldes, z.B. per Tastaturkürzel,

und endet mit dem Betätigen der Eingabetaste.

Beispiel 1: Es soll zu einer Zeichnung ein Bedienpanel vom Typ XYZ hinzugefügt werden:
- [Tastaturkürzel zur Aktivierung des Eingabefeldes]
- Eingabe "Panel XYZ"
- [Abschluss per Eingabetaste]

Beispiel...

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